Der Spielplatz an der Inselstraße liegt mitten im Hofgarten, und seit Mai 2024 ist er neu. Die Stadt hat 450.000 Euro ausgegeben und ein Motto gewählt: Turngarten, weil auf dieser Wiese schon vor 200 Jahren Sport gemacht wurde. Der Bergische Löwe als Radschläger taucht überall auf, wenn man hinschaut.
Das Hauptgerät ist ein langer Parcours aus Klettern, Balancieren, Ringen zum Durchsteigen und einer Röhrenrutsche. Daneben eine Schaukelpromenade, an der verschiedene Sitze nebeneinander hängen, sodass ein Zweijähriger und eine Achtjährige gleichzeitig schaukeln. Im Boden ein Trampolin für drei Kinder. Für die Großen Fitnessgeräte, Tischtennis und ein Siegertreppchen aus Stufen.
Die Kleinen haben ihren eigenen Bereich im Schatten: Sandfläche, drei kleine Häuser mit Balancierstangen dazwischen, eine eigene Rutsche. Die Wassermatschanlage ist geblieben und größer geworden, das Wasser versickert im Sand.
Was diesen Platz besonders macht, sieht man erst beim zweiten Blick: Er ist für Kinder im Rollstuhl gebaut, nicht nur erreichbar. Befahrbarer Steg, Rollstuhl-Karussell, das Trampolin ebenerdig, Sprechtrichter, taktile Felder. Wer ein Kind mit Behinderung hat, findet in Düsseldorf keinen zweiten Platz wie diesen.
Schatten gibt es von alten Bäumen und neun neu gepflanzten, die noch wachsen.
Anfahrt: U-Bahn Heinrich-Heine-Allee oder Tonhalle/Ehrenhof, ein paar Minuten zu Fuß. Mit dem Auto in die Innenstadt zu fahren, um auf einen Spielplatz zu gehen, ist keine gute Idee.