Der Anna-Spielplatz ist ein Innenhof für Kinder. Eine Mauer rundherum, ein einziges Tor, drinnen Rasen, alte Bäume, Ecken zum Verstecken. Wer schon einmal mit einem Zweijährigen auf einem offenen Spielplatz neben einer Straße stand, weiß, was das wert ist: Man kann sich hinsetzen.
Drinnen gibt es mehr, als man von außen vermutet: Sandfläche mit Rutsche, Schaukeln, Klettergerüst, Karussell, Wippen, eine Matschanlage mit Wasserspieltisch für den Sommer, eine Wiese mit zwei Fußballtoren, Tischtennisplatten und eine kleine Rennstrecke für Laufräder und Roller. Die Geräte sind nicht neu, [dein Eindruck: gepflegt, abgenutzt, schmutzig].
Das Besondere ist das Häuschen. An [drei Tagen in der Woche, welche] ist es offen, dann gibt es Toilette und Wickelplatz, Spielzeug und Fahrzeuge zum Ausleihen, eine kleine Bücherei und Kaffee für die Eltern. [Wer es betreibt, wie die Stimmung ist.] An den anderen Tagen ist der Platz ein normaler Spielplatz ohne Klo, und das muss man wissen, bevor man mit einem Windelkind losgeht.
Pempelfort ist dicht besiedelt, und das merkt man hier an sonnigen Nachmittagen. [Wie voll war es, um welche Uhrzeit.] Vormittags unter der Woche gehört der Platz den Kleinsten.
Anfahrt: Straßenbahn bis Stockkampstraße, fünf Minuten zu Fuß. Mit dem Auto ist Pempelfort keine gute Idee.