Zwischen Königsallee, Altstadt und Rheinufer liegt ein Spielplatz, den man nicht vermutet: am Schwanenmarkt, hinter dem Heinrich-Heine-Denkmal, unter zwei Reihen alter Linden. Komplett eingezäunt, ein Tor, drinnen Sand. Für Eltern mit Kindern unter drei ist das der Platz in der Innenstadt, an dem man sitzen kann, ohne dem Kind hinterherzurennen.
Die Anlage ist neu gemacht und spielt mit dem Namen: Schwan, Nest, Schilf. Die Nestschaukel heißt Schwanenei, die Kletterlandschaft besteht aus Schilfhalmen mit Seilen und Hangelstangen. Für die Kleinen gibt es ein Podest mit Mini-Rutsche und eine eigene Schaukel, für die Größeren eine Kletterkombination mit Rutsche, zwei Tischtennisplatten und eine Hängematte. Die Matschanlage ist klein und im Winter aus. Direkt daneben, abgetrennt, ein Bolzplatz mit Toren und Basketballkorb, [Boden: Erde oder Kunstrasen, dein Blick].
Der Haken ist die Toilette: Es gibt keine, auch keine öffentliche in der Nähe. Für einen Platz, der auf Kleinkinder ausgelegt ist, ist das ein echtes Problem. Cafés rund um den Schwanenspiegel sind die Lösung, [welches du empfiehlst, mit Kinderwagen erreichbar].
[Sauberkeit: Mehrere Eltern berichten von Müll und Flaschen, das ist Innenstadtlage mit Abendpublikum. Dein Eindruck vormittags.] Schatten gibt es reichlich, das ist im Sommer der Vorteil gegenüber vielen offenen Plätzen.
Vom Graf-Adolf-Platz sind es vier Minuten zu Fuß. Danach: der Ständehauspark um den Schwanenspiegel, oder bei Regen das K21, das mit Kindern nur für eine Stunde funktioniert, dafür aber gut.